Bundesweiter Protestspieltag

"Holen wir uns den Fußball zurück – von der ersten bis zur letzten Liga!" - Bundesweite Proteste vom 30.11. bis 3.12.2018

Die jüngsten Veröffentlichungen zu Super-League-Plänen und anderen geheimen Deals in den Hinterzimmern der Manager sollten auch den letzten Zweiflern vor Augen geführt haben: Die heutige Fußballwelt hat
mit Werten wie Fairness und Solidarität rein gar nichts mehr zu tun.

Finanzstarke Klubs umgehen im großen Stil Regelungen und werden bei ihren Bestrebungen nach immer mehr Profit ungeniert von führenden Funktionären hofiert und sogar noch vor Sanktionen geschützt. Die Schere zwischen arm und reich geht dabei immer weiter auseinander. Verlierer dieser Entwicklung sind neben den tiefer spielenden Vereinen der sportliche Wettbewerb im Gesamten und insbesondere wir Fans.

Die Abschaffung der Montagsspiele ist eine bisher nicht verbindliche Aussage, die wohl aus einem Stimmungsbild der Erstligisten hervorgegangen ist. Es zeigt, dass die Vereine eine entscheidende Rolle in der Vermarktungsspirale innehaben. Diese Rolle müssen die Vereine nutzen, um neben ihren berechtigten Kapitalinteressen auch unsere Interessen und Forderungen zu berücksichtigen und sie in der DFL zu vertreten.

Es zeigt aber auch, was wir als Fans erreichen können, wenn wir gemeinsam starke und aussagekräftige Zeichen für unsere Rechte und Interessen setzen. Es besteht die riesige Chance auf entscheidende Veränderungen, die den Fußball endlich wieder in eine positive Richtung lenken würden. Und wir alle wissen, dass ein wirksamer Protest nur gemeinsam funktionieren kann. Darum wird es am kommenden Wochenende einen 45-minünitgen Stimmungsboykott geben. Selbstverständlich fällt es niemandem leicht, die eigene Mannschaft in dieser Zeit nicht zu unterstützen. Aber wir rufen euch auf - lasst uns aktiv werden und unseren Forderungen nochmals Nachdruck verleihen.

Wir holen uns unser Spiel zurück!

 

 

Mitgliederbestimmung leben!

Am 18.09.2018 ließ Klaus Siemon die Katze aus dem Sack. Der Insolvenzverwalter will die Profi-Abteilung sowie die Jugendmannschaften des Chemnitzer FC e.V. ausgliedern und zu einer Kapitalgesellschaft umformen. 

Die Art und Weise stellt ein Novum in Fußball-Deutschland dar. Normalerweise wird eine Ausgliederung durch die Mitglieder beschlossen. Klaus Siemon will diese jedoch umgehen und sich seinen Segen direkt von der Gläubigerversammlung geben lassen. 

Dass der Schritt hin zur Kapitalgesellschaft auch irgendwann uns betrifft, wissen wir selber zu gut. Beispiele aus Magdeburg oder Rostock zeigen, wie der Prozess der Ausgliederung in Zusammenarbeit mit Fans und Mitgliedern zu erfolgen hat. In Chemnitz sollen am 26.09.2018. Unternehmen über die weitere Struktur unseres Herzensvereins entscheiden.

Um allen die Thematik näher zu bringen, haben wir die Seite Ausgliederungs-Special eingerichtet, auf der die Inhalte des Infozines "1143" dargelegt werden. 

 

Wir lehnen den Alleingang vom Insolvenzverwalter entschieden ab! Siemon ausgliedern!